🏩 1 , 2 oder 3? – Wer in einer Partnerschaft lebt, hat mehrere Möglichkeiten die Konten zu organisieren:

1ïžâƒŁ KONTO
Es gibt nur noch ein gemeinsames Konto, mit dem alle Einnahmen und Ausgaben, egal ob individuell oder gemeinsam, verwaltet werden.
👍 kein nerviges AusklamĂŒsern von Rechnungen
👎 Streitpotenzial, wenn sich das Konsumverhalten stark unterscheidet, bspw. weil eine*r das GefĂŒhl hat die anderen Ausgaben mitzufinanzieren; Problematisch bei Trennung

2ïžâƒŁ KONTEN
Jede*r hat nur ein individuelles Konto. Gemeinsame Ausgaben zahlt mal der/die Eine, mal der/die Andere.
👍 Jeder kann frei ĂŒber das eigene Geld verfĂŒgen
👎 Aufwiegen und Aufrechnen von Ausgaben kann zu Konflikten fĂŒhren; BuchfĂŒhren ĂŒber Ausgaben

3ïžâƒŁ KONTEN
Umsetzung eines 3-Konten-Modell mit einem gemeinsamen und jeweils individuellen Konten.

🔘 Option 1: Beide ĂŒberweisen einen bestimmten Betrag, z. B. in AbhĂ€ngigkeit vom Einkommen, 50:50 oder was auch immer ihr als fair definiert, auf das gemeinsame Konto und kann ĂŒber das verbleibende Einkommen selbstbestimmt auf dem eigenen Konto verfĂŒgen.

🔘 Option 2: Die kompletten Einnahmen beider Partner wandern auf das Gemeinschaftskonto, alle gemeinsamen Ausgaben werden bezahlt und das, was ĂŒbrig bleibt, wird 50/50 auf separate Konten ĂŒberwiesen, ĂŒber die beide Partner jeweils individuell verfĂŒgen können.
Wichtig: Wenn eure Einkommen sehr unterschiedlich sind, kann es bei Option 2 zu unbeabsichtigten Schenkungen kommen, die aus Sicht des Finanzamts steuerpflichtig sind sobald ihr die FreibetrĂ€ge ĂŒberschreitet.

👍 Klare Trennung zwischen individuellen und gemeinsamen Finanzen; Jeder kann frei ĂŒber individuelle Ausgaben verfĂŒgen; weniger Streitpotential; Leichtere Aufteilung bei möglicher Trennung
👎 jede*r muss Verantwortung fĂŒr die eigenen Finanzen ĂŒbernehmen (kann allerdings auch als Vorteil gesehen werden)

đŸ‘« Fazit: Alle Modelle haben natĂŒrlich ihre Berechtigung. Wichtig ist, dass ihr gemeinsam entscheidet welches Modell fĂŒr euch das richtige ist, welche Vor- und Nachteile es jeweils fĂŒr euren Lebensstil hat und welche Regeln ihr fĂŒr euch definiert.

âžĄïž Welches Modell nutzt ihr in eurer Partnerschaft? Habt 1, 2, 3 oder sogar mehr Konten?